Die optimierte Mehrfachsuche - das absolute Highlight des PIEPS-DSP - basiert auf einer Signaltrennung durch den digitalen Signalprozessors (DSP). Eine Mehrfachverschüttung wird dem Benutzer durch die Anzahl der „Männchen“ eindeutig angezeigt. Standardmäßig sucht das DSP automatisch nach dem stärksten Signal. Nachdem die Position des ersten Gerätes lokalisiert wurde, drückt man für ca. 3 Sekunden die MARK-Taste, wobei das Gerät ruhig gehalten werden sollte.
Dieses Signal wird nun „ausgeblendet“ und das Gerät sucht nun automatisch das nächst-stärkste Signal. Das erfolgreiche „Ausblenden“ wird durch einen Rahmen um das „Männchen“ bestätigt. Die Suche ist nun wie zuvor beschrieben fortzusetzen.
Bei der Mehrfachverschüttung kommt es aber unter ungünstigen Umständen zu Überlagerungen der einzelnen Sendeimpulse. Zusätzlich senden ältere Analoggeräte zum pulsierenden Sendesignal auch noch ein Dauersignal. Durch die unterschiedlichen Signalformen, die nicht immer physikalisch getrennt werden können, kann es sein, dass es dem DSP nicht möglich ist, einzelne Signale zu isolieren.
Grundsätzlich aber funktioniert das Markieren und verringert dadurch wesentlich die Suchzeit bei einer Mehrfachverschüttungssuche. Als Ersatz oder zusätzlich zum Markieren kann die SCAN Funktion benutzt werden.
Sie zeigt die Anzahl und die annähernde
Entfernung der einzelnen Verschütteten und ermöglicht so einen Überblick über die Mehrfachverschüttungssuche.