Testbericht YY Plasfun Brille

Marktoberdorf, 13. Juli 2016 von Johanna

Nachdem wir seit Jahren die YY aus Edelstahl verwendet haben, wollten wir nun das günstigere Modell aus Kunststoff testen. Und siehe da: Wir waren begeistert!

Schon beim Auspacken machte die Plasfun eine gute Figur: leicht, handlich und optisch gefällt sie uns auch: schön bunt!
Plasfun NoirPlasfun BleuPlasfun OrangePlasfun RougePlasfun Vert

 

 

 

Beim ersten Mal sichern erwies sie sich gleich als sehr praktisch, denn man kann sie mit nur einer Hand aufsetzen, was bei der Bunt aus Edelstahl nicht möglich war.  Das ist natürlich ein großer Vorteil, denn wenn der Kletterer die ersten paar Meter klettert, möchte man die Brille nicht immer von Anfang an aufsetzten. Und so kann man problemlos mit einer Hand das Bremsseil halten und mit der anderen die Brille aufsetzen. Auch beim Sichern sitzt die Brille angenehm auf der Nase, ohne Drücken oder Scheuern. Die Robustheit hat sich ebenfalls bewährt: Durch die Kunststoffkonstruktion ist die Brille sehr stabil und man sich auf mal „versehentlich“ daraufsetzen, ohne gleich mehrere Einzelteile vorzufinden. Auch das Brillenband macht einen guten Eindruck und ist weich gepolstert. Als Brillenträger kann man die Plasfun wohl auch aufsetzen, was wir allerdings nicht getestet haben.

Fazit:

Wir konnten nichts Negatives feststellen, das Preis- Leistungsverhältnis ist im Vergleich zu anderen Brillen unschlagbar! Die Plasfun kostet 59,90 € und es gibt sie in verschiedenen Farben.

Hier geht’s zur Plasfun

DMM Klettergurte – Anweisung zur Endbenutzerkontrolle

Marktoberdorf, 12. Juli 2016 von Johanna

Nach der Entdeckung einer fehlenden Naht an einem DMM Brenin Gurt während einer Routinekontrolle eines Endbenutzers bittet DMM alle Kunden sowie Endbenutzer im Besitz eines DMM Gurtes eine Sichtkontrolle der strukturellen Nähte ihres Gurtes durchzuführen.

Das Fehlen der Naht wurde an einem Gurt des Modells Brenin entdeckt. Da Herstellung und Qualitätskontrolle des Brenin Gurts mit anderen Gurtmodellen übereinstimmen ist DMM der Meinung als Vorsichtsmaßnahme alle Endbenutzer zu bitten eine Sichtprüfen Ihrer DMM Gurte durchzuführen.

Bitte beachte Sie das dies KEIN Rückruf ist.

Die fehlende Naht wurde von einem Kunden entdeckt. Es trat kein Versagen eines Gurtes, Unfälle oder Verletzungen auf . DMM wurde über die fehlende Naht informiert und eine umfassende Untersuchung wurde durchgeführt.

HIER gelangen sie direkt zur Anweisung, wie eine Inspektion durchzuführen ist.

Sollten Sie jedoch Fragen oder Unsicherheiten haben wenden Sie sich bitte an returns@dmmwales.com.brenin-harness-missing-sewing

Kaufberatung Wanderrucksäcke

Marktoberdorf, 30. Juni 2016 von Johanna

Größe

Für Tagestouren mit normalem Gepäck reichen in der Regel um die 20 Liter. Falls man aber mal ein oder zwei Nächte auf einer Hütte übernachten möchte, sollten es dann eher 30 oder 35 Liter sein. Ebenso wenn man eine längere Tour plant und somit mehr mitnehmen muss (Wechselkleidung, Trinken usw.).

Rückensystem

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Der Netzrücken

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Ein anliegender Rücken

Bei Wanderrucksäcken gibt es verschiedene Systeme. Zum einen gibt es einen anliegenden Rücken und zum anderen einen Netzrücken. Der Vorteil eines anliegenden Rückens ist das körpernahe Tragen des Gewichts, schwitzen muss man aber demnach mehr. Der Netzrücken hat in der Hinsicht die Nase vorne, allerdings lässt sich ein schwerer Rucksack nicht mehr so gut tragen. Je größer der Rucksack, desto weniger sinnvoll ist ein Netzrücken. weiterlesen: “Kaufberatung Wanderrucksäcke”

Kaufberatung Trekkingrucksäcke

Marktoberdorf, 30. Juni 2016 von Johanna

Wer mehrere Tage oder Wochen unterwegs sein möchte, ist mit einem Trekkingrucksack gut aufgehoben. Durch die stabile Machart kann man hohes Gewicht problemlos tragen.

Größe

Wenn man eine Zelttour plant, sollte man mindestens einen Rucksack mit 40-50 Liter dabei haben. Denn es kommt ja noch Schlafsack, Matte und Proviant (evtl. auch Kocher usw.) dazu. Auch das Gewicht summiert sich schnell und lässt sich in einem Trekkingrucksack besser tragen als in einem Leichtgewichtsrucksack. Falls man nur eine Hüttentour plant und kein Zelt, Matte oder Schlafsack benötigt, dem kann man guten Gewissens einen kleineren Rucksack von ca. 35 Litern empfehlen. Es ist natürlich auch immer davon abhängig, was man zusätzlich noch mitnimmt (Kleidung, Foto usw.). Bei einer längeren Tour von mehreren Wochen oder gar Monaten sollte man dann mindestens 60 Liter wählen. Trotzdem ist es wichtig, dass man keinen zu großen Rucksack kauft, voll bekommt man nämlich jede Größe. Dies führt dazu, dass man schnell zu viel mitnimmt und der Rucksack dadurch sehr schwer wird. weiterlesen: “Kaufberatung Trekkingrucksäcke”

Kaufberatung HMS-Karabiner

Marktoberdorf, 23. Juni 2016 von Johanna

Sportklettern

Falls man den Karabiner nur zum Sichern verwendet, bieten sich alle Karabiner an, die eine zusätzliche Verriegelung haben. Das heißt, dass sich der Karabiner nicht mehr drehen kann und somit eine Querbelastung ausgeschlossen wird. Hier gibt es verschiedene Varianten, z.B. den Magnum von Edelrid, der einen zusätzlichen Bügel hat, den man in die Gurtschlaufe einhängt. Der Belay Master von DMM bietet noch ein Plus an Sicherheit, da man hier noch den Schraubverschluss verriegelt, so dass dieser nicht mehr aufgehen kann und der Plastikbügel auch nur bei geschlossenem Verschluss verriegelt. Zum Sichern mit Sicherungsgerät braucht man nicht unbedingt ein HMS, es genügt ein Schraubkarabiner. Dieser ist handlicher und weist weniger Gewicht auf, hat aber oft nicht die Möglichkeit der zusätzlichen Verriegelung. Welchen Verschluss man bevorzugt, ist reine Geschmacksache. Es gibt den Zwistlock, Trilock, Balllock, Slide Lock, Twistlock Plus und natürlich den klassische Screw Lock (Schraubverschluss).  Dieser muss immer kontrolliert werden, ob er auch vollkommen geschlossen ist und er kann mit der Zeit auch wieder aufgehen. Das kann bei einem Twistlock nicht passieren. Die sicherste Variante ist aber der Ball-Lock. Hier wird der grüne ball gedrückt und dann lässt sich die Hülse drehen und der Schnapper geht auf. weiterlesen: “Kaufberatung HMS-Karabiner”

Kaufberatung Klettersteigsets

Marktoberdorf, 22. Juni 2016 von Johanna

Wer sich heutzutage ein Klettersteigset kaufen möchte, steht vor einer riesigen Auswahl. Duzende Hersteller, unzählige Modelle und viele verschiedene Preise: das führt zur Verwirrung. Deshalb haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Gebrauch

Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie oft das Set in Benutzung ist: nur einmal im Monat oder jedes Wochenende. Denn generell gilt: Je teurer das Klettersteigset, desto komfortabler die Bedienung.

Unterschiede

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Ein einfacher Karabiner, der sich durch das runter drücken der Hülse öffnet

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Ein hochwertiger Karabiner, der sich leicht bedienen lässt

Bei einfacheren Karabinern muss bei jedem Umhängen die Sicherungshülse aufwendig nach unten gezogen werden. Diese Art von Set eignen sich für preisbewusste Gelegenheitsgeher. Wer aber viele Klettersteige begehen möchte, sollte auf die komfortableren Karabiner achten, die durch einen einfachen Handdruck entriegeln. Ebenso sollte man auf flexible Stretch-Arme achten, sie ermöglichen eine geordnete und körpernahe Führung des Sets. Hochwertige Klettersteigsets haben zusätzlich einen Drehmechanismus, der das Verheddern der Arme verhindert. Das Vortex Gyro Rewind Pro von Camp erfüllt zum Beispiel all diese Kriterien, ebenso wie das Capble Comfort 2.3 von Edelrid. Wer nur ab und zu geht und nicht so viel Geld in die Hand nehmen möchte, kann z.B. auf das Skysafe II von Skylotec oder das Easy Rider von Black Diamond zurückgreifen. Diese Sets haben ebenso gut bedienbare Karabiner und Stretch-Arme, nur der Drehmachanismus fehlt hier, was aber kein Muss ist. Die Klettersteigsets von Petzl haben zusätzlich eine Befestigung angebracht, um einen separaten Karabiner einzufädeln, um sich damit auszuruhen. Somit benötigt man keine extra Bandschlinge mehr. weiterlesen: “Kaufberatung Klettersteigsets”

Produktberatung Kletterseile

Marktoberdorf, 17. Juni 2016 von Johanna

Einfachseil

Ein Einfachseil, wie schon der Name sagt, wird immer als Einfachstrang verwendet. Auch hier gibt es mittlerweile unzählige Modelle, die sich in Länge, Durchmesser, Fangstoß, Gewicht und Imprägnierung unterscheiden. Je höher der Mantelanteil (Verhältnis zwischen Seilmantel und -kern), desto langlebiger das Seil. Des weiteren sollte man darauf achten, dass man die richtige Länge wählt. Ein zu kurzes Seil kann lebensgefährlich sein. Für das Hallen- und Sportklettern sollte man sich stets vorher über das entsprechende Gebiet bzw. Halle informieren, damit man weiß, welche Seillänge benötigt wird. Für Einsteiger ist es wichtig, kein zu dünnes Seil zu wählen, da es leichter durch die Sicherungsgeräte läuft und somit können im schlimmsten Fall Stürze nicht gehalten werden. Daher macht ein Seil mit 9,8 Millimeter Durchmesser und einem Mantelanteil von mehr als 45 Prozent Sinn. Für fortgeschrittene Kletterer, die die Sicherungstechniken perfekt beherrschen, empfiehlt sich ein Durchmesser von 9,3 bis 10 mm.

Einsatz: Sportklettern, Hallenklettern, Eisklettern, Hochtouren

Hier geht’s zu den Einfachseilen weiterlesen: “Produktberatung Kletterseile”