Öffnungszeiten Ladengeschäft Weihnachten 2017

Marktoberdorf, 16. November 2017 von Johanna

Wir haben in Dezember folgende Öffnungszeiten:

  • alle Dienstage bis 18 Uhr

  • alle Samstage bis 14 Uhr

  • am 23. und 30.12. bis 13 Uhr

Ansonsten bleiben die alten Öffnungszeiten bestehen.

Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit!

EOFT 17/18 am Donnerstag, 07. Dezember 2017 in Marktoberdorf

Marktoberdorf, 24. Oktober 2017 von Johanna

Die besten Outdoorsport- und Abenteuerfilme des Jahres

Auch dieses Jahr findet wieder die European Outdoor Filmtour in Marktoberdorf im Modeon statt.

Es gibt wie letztes Jahr Platzkarten. Also seid schnell und kommt in unser Ladengeschäft in der Poststraße 11 in Marktoberdorf und sichert Euch die besten Plätze!

Das aktuelle Filmprogramm besteht aus sieben Filmen und hat eine Gesamtlänge von rund 120 Minuten. Zwischendurch gibt es eine Pause von ca. 30 Minuten. Mit Rahmenprogramm wie Moderation und Gewinnspiel dauert eine E.O.F.T.-Veranstaltung insgesamt ca. 2,5 – 3 Stunden. weiterlesen: “EOFT 17/18 am Donnerstag, 07. Dezember 2017 in Marktoberdorf”

Klettern am Blassengrat – ein unvergessliches Abenteuer

Marktoberdorf, 17. Oktober 2017 von Johanna

Seit langem endlich ein Wochenende, an dem sich nicht die wettermäßig schlechtesten Tage der Woche die Klinke in die Hand geben. Bestes Wetter, warm und stabil, da geht auch was „Großes“.

Kurz vor der Stuibenhütte, dort wurde der Deuter Rucksack geklaut..

Kurz vor der Stuibenhütte, dort wurde der Deuter Rucksack geklaut..

Obwohl schon lange auf der Liste, war es wieder ein Bericht im Internet, der uns auf den „Blassengrat“ brachte. Neben dem Jubiläumsgrat sicher der bekannteste der vielen großen Grate im Wetterstein. Kürzer, aber technisch anspruchsvoller als der „Jubi“ zieht er sich vom Stuibenkopf über den Hohen Gaif bis zum Hochblassen. Die logische Verlängerung ist der „Jubi“ bis auf die Zugspitze. Die gängigen Berichte beschreiben den Zustieg über die Osterfelderbahn und dann über die Schöngänge zum Gipfel des Hohen Gaifs. Der gesamte Blassengrat beginnt aber weiter im Osten, ist deutlich länger und wird von der Stuibenhütte angegangen. Diese ist vom Osterfelder auch zu erreichen, mit dem E-Bike aber schneller und günstiger (wenn die Bikes schon gezahlt sind) über die Partnachalm. Wir kombinierten die beiden Varianten in nicht idealer Weise und sind mit dem Bike zur Stuibenhütte, um dort am Stuibenkopf festzustellen, dass wir doch über den Normalweg auf den Hohen Gaif gehen. Das gab dann zwar einen zusätzlichen Gipfel als plus, aber auch zwei Stunden minus in der Zeit. Mit (E) Bike sicher besser bis unter die Bernadeinwand und dann wie überall beschrieben. Den Plan mit Biwak am Stuibensee haben wir am Vortag bereits im Stau nach Garmisch verschmissen und mit einer Pizza im „Renzo“ bedacht.

Zustieg zum Hohen Gaif

Zustieg zum Hohen Gaif

Da der Hohe Gaif als „nett mit Stellen II“ zu lesen ist, haben wir das Seil und den Gurt im Rucksack gelassen. Relativ viele Haken auf dem Weg zum Gipfel zeigten aber, dass es auch anders gemacht wird. Vor allem sind viele der folgenden IIIer wohl auch nicht schwerer. Der nordseitige Anstieg geht besser als die Webcams vermuten lassen, der Schnee stört dabei kaum. Das soll sich aber auch noch ändern.

Unser Zustieg ergab am Hohen Gaif zehn Uhr statt acht und ein kurzes Nachrechnen, wann es denn dunkel wird. Am „Jubi“ vor Dunkelheit sollte aber sicher gehen, schließlich sind das noch 7 Stunden. Also weiter. Am Ende des Tages sollten die zwei Stunden keine Rolle mehr spielen.

Der Weiterweg ist logisch und mit dem Topo u.a. von Sirdar gut zu finden. weiterlesen: “Klettern am Blassengrat – ein unvergessliches Abenteuer”

Bergsteigen in Peru – die Cordillera Blanca

Marktoberdorf, 9. Oktober 2017 von Johanna

Geplant waren 3,5 Wochen Bergsteigen, „viele“ Gipfel zu erklimmen und Land & Leute etwas kennen zu lernen. Es kam natürlich (etwas) anders.

Schon Wochen zuvor haben wir die Führer studiert, Berichte im Internet gesucht und uns ein Bild über die Berge dort gemacht. Keiner von uns war bisher über 4000 Meter und somit hatten wir keine Erfahrung mit dem Höhenbergsteigen und den Anforderungen an die Gipfel der Cordillera Blanca.

Auf dem Weg zur Laguna Churup

Auf dem Weg zur Laguna Churup

Am ersten Ferientag in der Früh um 5 nahm dann endlich der langersehnte „Traum“ seinen Lauf. Wir flogen nach Peru! Die Anreise dauerte allerdings lange, in Housten sind wir zwischen gelandet mit stundenlangen Aufenthalt usw. In Lima angekommen, gilt es noch 8 Stunden Busfahrt hinter sich zu bringen, um in die hochgelegene Stadt Huaraz zu gelangen, von dort aus man in die jeweiligen Täler startet. Wir haben uns für die seriöse Busgesellschaft Cruz del Sur entschieden, wo man keine Angst um sich und sein Gepäck haben muss. Auch die Sitze waren äußerst bequem!

Die ersten Tage verbrachten wir mit Akklimatisieren, um uns „langsam“ an die Höhe zu gewöhnen. Zuerst sind wir an den Laguna Churup gewandert, den man mit Collectivos sehr gut und schnell erreichen kann und nur die letzten 600 Höhenmeter laufen muss. Einen Tag später haben wir uns dann die Laguna Ahuac vorgenommen, die nicht so überlaufen sein sollte als die Laguna 69. So war es dann auch, menschenseelenallein waren wir an der Laguna. Liegt evlt. auch daran, dass man gute 1200 Meter bewältigen muss, um auf 4500 Meter anzukommen.

Geeignete Touren rund um Huaraz zum Akklimatisieren:

  • Laguna Churup – 4450m (mit Collectivo bis Pitec, von dort in ca. 2 Stunden zum See)
  • Laguna Ahuac – 4560m (mit Collectivo bis Wilkahuain, von dort in ca. 3-4 Stunden zur Lagune)
  • Laguna 69 – 4680m (am besten man organisiert sich in Huaraz für wenig Geld ein Bus, denn man fährt ca. 2 Stunden bis zum Ausgangspunkt. Von dort nochmal ca. 2 Stunden bis zum See)

weiterlesen: “Bergsteigen in Peru – die Cordillera Blanca”

Der Deuter Gravity Expedition 45+ im Praxistest

Marktoberdorf, 4. Oktober 2017 von Johanna

Über den Rucksackhersteller Deuter muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Ob Guide, Aircontact, Speed Lite oder Trans Alpin – alles Rucksackserien, die sich seit Jahrzenten bewähren.

Umso interessanter ist es, wenn ein solcher Hersteller eine neue Gattung einführt.

Die Gravity-Serie ist seit 2016 auf dem Markt und zielt vor allem auf Minimalisten ab. Zentraler Teil dieser Serie sind neben Accessoires für beinahe jeden Berg- und Klettersportler auch hier wieder die Rucksäcke.

Der „Gravity Expedition 45+“ ist dabei sicher einer der „speziellsten“, weshalb wir genau ihn im letzten dreiviertel Jahr in beinahe jedem Gelände und bei beinahe jeder Bergsportdisziplin getestet haben.

Der Minimalist für (beinahe) alles

Getestet wurde nicht, um den Bericht hier zu verfassen, sondern wir benötigten einen Rucksack, der für unsere Expedition nach Peru einige wesentliche Eigenschaften besitzen sollte:

Auf richtiges Packen sollte geachtet werden

Auf richtiges Packen sollte geachtet werden

– möglichst leicht,

– möglichst groß

– gut zu tragen (5kg, aber auch mit 25kg… )

– zum Klettern nicht zu klobig…

Nachdem wir viele Modell auf unterschiedlichsten Touren versucht hatten war es immer häufiger der Expedition 45+, der mich begleitete. Ob mit Ski, beim Eisklettern oder dann auch bei Hochtouren oder nur beim Klettern. Er hat überzeugt fast immer, weshalb er auch in Peru dabei war. weiterlesen: “Der Deuter Gravity Expedition 45+ im Praxistest”

MSR Access 2 im Test

Marktoberdorf, 22. September 2017 von Johanna

Das Access ist ein leichtes Allroundzelt, was besonders bei winterlichen Verhältnissen punktet. Durch den geringen Netzanteil bleibt es im Zelt auch bei niedrigen Temperaturen warm. Das stabile Gestänge sorgt für hohen Bruchwiderstand bei Kälte und durch die Stützfunktion im mittleren Bereich hält das Zelt Schneeablagerungen stand. Das beste – es ist trotzdem erstaunlich leicht mit 1,8 Kg.

Auch mit Steinen lässt sich das MSR Zelt Access 2 super abspannen

Auch mit Steinen lässt sich das MSR Zelt Access 2 super abspannen

Wir haben das Zelt im Ötztal, Pitztal und in Peru bis 5400 Meter getestet. Die zwei größten Pluspunkte sind definitiv das Gewicht und das Packmaß. Durch die praktische Tasche, die im Lieferumfang enthalten ist, lässt sich das Zelt blitzschnell aus- und einpacken und dann auch noch ganz leicht komprimieren. Auch das hat uns sehr gut gefallen. Der Aufbau erfolgt in wenigen Minuten und ist nicht weiters kompliziert. Nur wie man das Überzelt befestigt, war uns bis zum Schluss nicht klar. Dazu mussten wir immer das untere Zelt aus dem Gestänge entfernen, das Problem hatten wir beim Freelite auch schon. Das könnte man sicher einfacher lösen. weiterlesen: “MSR Access 2 im Test”

Pizza, Granit und Metallica

Marktoberdorf, 16. Juni 2017 von Johanna

Ist es auf die Nordseite des Bergells aus dem Allgäu schon weit, so kann man für die Südseite noch einmal fast zwei Stunden Fahrt drauflegen. Und egal ob über Maloja oder Berninapass, es zieht sich und die Kurven scheinen kein Ende zu nehmen.

Bekannt ist die Südseite bei uns vor allem durch das Val die Mello, ein Seitental des Val Masino. Aufgrund der geringen Höhenlage und der hauptsächlich südseitigen Ausrichtung kann hier schon sehr früh im Jahr geklettert werden, oft auch im Winter. Diese Tatsache war allerdings auch der Grund warum wir höhere Gefilde ins Auge gefasst haben. Bei über 30 Grad im Tal ist an den Südwänden dort nur wenig zu holen…

Grundsätzlich hätte es auf die Nordseite gehen sollen, Badile Nordkante, Piodakante, usw. Doch die aktuellen Verhältnisse waren dort noch sehr winterlich wodurch die Idee entstand den bei uns eher unbekannten Süden zu besuchen. Dazu versprachen die noch nicht geöffneten Hütten eine gewisse Ruhe und problemloses Biwakieren. weiterlesen: “Pizza, Granit und Metallica”