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Das Outdoor Magazin hat im Heft April 2011 die neuesten Trekking-Jacken getestet

Keiner kommt an den Funktionsjacken vorbei. Sei es nun auf der Trekkingtour, auf Wanderungen, Reisen oder auch einfach nur in der Stadt – wenn es regnet will jeder vor dem Nass von oben geschützt sein. Natürlich möchte man auch nicht anfangen mit Schwitzen - daher reicht eine einfach, oftmals im Discounter gesichtete Jacke ohne entsprechendes Material (welches das Ableiten des Wasserdampfes aus dem Inneren der Jacke ermöglicht), nicht aus.

Nun gibt es verschiedene Materialien am Markt, die ein gutes bis hervorragendes „Atmen“ der Jacke ermöglichen. Darüber hinaus ist wasserdicht nicht gleich wasserdicht (ein Regenschirm zum Beispiel bietet bei einer Wassersäule von ca. 900 mm auch Schutz vor dem Nass, ist aber auch entsprechend gespannt), Jacken sollten daher eine dauerhafte Wassersäule von min. 4.000 mm haben, was in der Regel durch eine eingearbeitete Membran erreicht wird. Reine Beschichtungen nutzen sich sehr schnell ab und es hilft auch kein Imprägnieren mehr um die Wasserdichtigkeit wieder herzustellen.

Membranjacken gibt es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen. Von 2-Lagen-Jacken über 2,5 Lagen bis hin zu 3-Lagen-Jacken. Darf`s wenige Gewicht sein, so verzichtet man auf das Innenfutter, möchte man darüber hinaus auch einen weichen Griff im inneren haben so greift man zu einer Jacke mit Innenfutter, welche sie aber wiederum schwerer macht. Ganz wie einem beliebt. Aber selbst 2-Lagenjacken haben heute eine angenehme Innenseite, wo man doch vor nicht einmal zwei Jahren meinte, hier hat jemand Gummi auf laminiert. Gerade bei Frauen waren diese Jacken nicht sehr beliebt, inzwischen ist aber gerade auch in unserem Outdoor-Fachgeschäft zu beobachten, dass immer mehr Frauen lieber Gewicht sparen und zu Jacken ohne Innenfutter greifen. Zur Pflege von Funktionsjacken (Richtig Waschen & Imprägnieren) haben wir hier etwas geschrieben.

Asgard-Smock-blau-150x150[1]Wie nun hat das Outdoor Magazin getestet (Quelle: Outdoor Magazin 04/11, ab Seite 146):

  • Justierbare Kapuze: Die Kapuze hat entscheidenden Einfluss auf den Wetterschutz, ein steifer, ausladender und an den Seiten heruntergezogener Schild hält Wind und Regen ab. Damit die Kapuze Kopfbewegungen mitmacht, sollte sie sich über eine Volumenverstellung anpassen lassen. Am komfortabelsten ist ein horizontaler Schnürzug, der knapp über den Ohren um den Hinterkopf läuft und die Kapuze wie eine Kappe fixiert.
  • Hoher Kragen mit weichem Reißverschluss-Kinnschutz: Je höher und fester der Kragen, desto besser kann man sich bei stürmischem Wetter dahinter verkriechen. Gleichzeitig darf er aber auch nicht wie ein Korsett wirken. Der Reißverschluss muss abgedeckt sein, sonst scheuert er.
  • Praxisgerecht positionierte Taschen: Die besten Taschen nützen nichts, wenn man sie nicht erreicht, weil sie durch einen umgeschnallten Rucksackhüftgurt verdeckt werden. Ideal sind Brusttaschen oder hochgesetzte Schubtaschen. Taschen mit Netzfutter lassen sich auch zur Belüftung nutzen. Sie müssen dann aber hundertprozentig dicht sein, sonst geht man bei Regen baden.
  • Ventilationsreißverschlüsse unter den Achseln: Auf langen, anstrengenden Aufstiegen kommen selbst die besten wasserdichten, atmungsaktiven Materialien an ihre Grenzen. Sogenannte Pitzips sorgen für die nötige Abkühlung – so wie wenn man bei Hitze das Fenster öffnet. Je länger die Zips ausfallen, desto effektiver funktioniert der Luftaustausch.
  • Verstellbare Ärmelbündchen: Ärmelbündchen müssen sich bei Kälte eng verschließen lassen, in geöffnetem Zustand aber für genügend Ventilation sorgen. Im Idealfall kann man die Ärmel sogar bis zum Ellenbogen hochschieben – auch das sorgt für Abkühlung.

Welche Jacken wurden getestet:

  • Berghaus Mt. Asgard Smock | Fazit: Top: Berghaus schafft den Spagat aus geringem Gewicht, Robustheit, Komfort und Wetterschutz | Testurteil: sehr gut
  • Direct Alpine Devil Alpine Jacket | Fazit: Ob Trek, Klettersteig oder Hochtour, das Alpine Devil Jacket punktet vor allem im rauen Einsatz | Testurteil: sehr gut
  • Haglöfs Lim Jacket/ Lim Q Jacket | Fazit: Wie der Vorgänger zählt auch das neue Lim Jacket zu den besten Leichtjacken auf dem Markt | Testurteil: sehr gut
  • Fjällräven Ecotrail Jacket | Fazit: Bequeme Jacke mit vorbildlicher, umweltfreundlicher Produktion. Der Nässeschutz ist mäßig | Testurteil: befriedigend
  • Jack Wolfskin Dissenter Jacket | Fazit: Verhältnismäßig günstige, leichte Dreilagenjacke mit guter Leistung. Ideal für Wanderungen und Treks. | Testurteil: gut
  • Norrona Falketind DRI3 | Fazit: Vielseitig einsetzbares Dreilagenmodell ohne Schwächen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top. | Testurteil: sehr gut
  • Ortovox La Grave/ Alagna | Fazit: Die La Grave bringt Wetterschutz und Komfort unter einen Hut, die Bedienung könnte besser sein. | Testurteil: gut
  • Outdoor Research Helium Jacket | Fazit: Ideale Regenjacke zum Wandern im Sommer, wenn Gewicht und Packmaß oberste Priorität haben. | Testurteil: sehr gut (zusätzlich Kauf Tipp)
  • Schöffel Sascade M/L | Fazit: Sehr bequeme, alltagstaugliche Wanderjacke. Für Schlechtwettertouren ist sie weniger ideal. | Testurteil: gut
  • Vaude Mischabel | Fazit: Sehr leichter, klein verpackbarer (Not-) Wetterschutz für Wanderer, Kletterer oder Klettersteiggeher | Testurteil: sehr gut
  • The North Face Half Dome Jacket | Fazit: Ein Allroundtalent: leicht, aber robust, enorm komfortabel und jedem Wetter gewachsen.| Testurteil: überragend (Test Sieger)

Den Ausführlichen Test und weitere Informationen zu den einzelnen Testergebnissen kann man im Heft 04/2011 des Outdoor Magazin nachlesen.