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Tourenberichte

salewa_204_85„Wir sind alle irgendwie sprachlos, stehen da eng aufeinander, der Gipfel misst etwa vier Quadratmeter“, beschreibt Roger Schäli seine Emotionen. Die Big Wall misst vom Einstieg bis auf den Gipfel exakt 1325,5 Meter. Die Route verläuft über 40 Seillängen – 39 konnte das Team frei und rotpunkt begehen.


Das Team und seine Mission


Das Expeditionsteam besteht aus den SALEWA alpineXtrem Team-Mitgliedern Daniel Kopp (A), Roger Schäli (CH) und Simon Gietl (I), dem Basecamp-Manager Jost von Allmen und dem Fotograf, Expeditionsleiter und Kletterer Thomas Ulrich. Sie haben sich aufgemacht im Osten von Grönland eine anhaltend senkrechte 1325,5 Meter hohe Big Wall zu erklimmen.


Vor der Abreise gibt es viel zu tun


Die Materialbeschaffung ist eine echte Herausforderung. Um durch die Big-Wall zu steigen, braucht es eine umfangreiche Ausrüstung. 120 Kilo wiegt alleine das Klettermaterial, das die Kletterer mit sich hochziehen. Luxus kommt da keiner ins Gepäck.


Zürich – Kopenhagen – Reykjavík – Kulusuk – Constable Point

salewa_204_85Das Expeditionsteam besteht aus den SALEWA alpineXtrem Team-Mitgliedern Daniel Kopp (A), Roger Schäli (CH) und Simon Gietl (I), dem Basecamp-Manager Jost von Allmen und dem Fotograf, Expeditionsleiter und Kletterer Thomas Ulrich. Sie haben sich aufgemacht im Osten von Grönland eine noch unbestiegene Big Wall zu erklimmen. Diese Big Wall ist anhaltend senkrecht und 1400 Meter hoch. Sie ist nicht nur unbestiegen, sondern höchst wahrscheinlich auch unberührt. Wenn die Erstbesteigung glückt, wird das Team dem Berg und der Route einen Namen geben.


Vor der Abreise gibt es viel zu tun


Die Materialbeschaffung ist eine echte Herausforderung. Um durch die 1400-Meter-Big-Wall zu steigen, braucht es eine umfangreiche Ausrüstung. 120 Kilo wiegt alleine das Klettermaterial, das die Kletterer mit sich hochziehen. Luxus kommt da keiner ins Gepäck.

Erstbegehung an der Nordwand der Westlichen Zinne: Christoph Hainz serviert „Pressknödl“ (400m, 12 SL, 7c)

Christoph Hainz fügt seiner Touren-Trilogie an den Drei Zinnen einen weiteren Leckerbissen hinzu. Gemeinsam mit seinem Seilpartner K. A. eröffnete er im August 2009 die Route „Pressknödl“ in der Nordwand der Westlichen Zinne. Im Juli 2010 gelang den beiden der erfolgreiche Rotpunkt-Durchstieg.

Bozen (IT), Juli 2010 – Dass es sich in Südtirol gut essen lässt, wissen Alpinisten auf der ganzen Welt. Doch noch wichtiger als die kulinarischen Genüsse sind für die meisten Kletterer die vertikalen Leckerbissen der Dolomiten. Die Drei Zinnen gelten dabei nach wie vor als Filetstück dieses Gebirges.
Vor kurzem sind die vier Alpinisten Stephan Siegrist, Dani Arnold, Mario Walder und Thomas Senf nach Patagonien abgereist. Ihr Ziel: Die erste Winterbegehung am Torre Egger. Als nicht unbedeutende Trainingstour gelang Steph und Dani im Juni 2010 eine Erstbegehung an den Granitzacken von Chamonix.

Am 21.06.2010 entdecken die beiden Mammut Athleten Stephan Siegrist und Dani Arnold während ein paar Trainingstage für den Torre Egger eine neue Linie am Mont Blanc du Tacul (4248m) in Chamonix. Nach ausgiebigem Studium der Kletterführer ist es klar: Diese Route wurde noch nie vorher geklettert! Da lassen sich die beiden Top-Alpinisten nicht zweimal bitten. Am darauf folgenden Tag nehmen sie die neue Route sofort in Angriff.
In einer kurzen Weltcup-Pause realisiert der Mammut Proteam Athlet David Lama die zwei schwierigen Alpinrouten "Bellavista" in den Dolomiten und die "Voie Petit" am Grand Capucin bei Chamonix. David reiht sich so in die Reihe der grossen Alpinbergsteiger ein. Alex Huber meisterte in den Jahren 2000 und 2001 die Erstbegehung sowie die erste frei gekletterte Route durch das weit ausladende Zinnendach. Es war eine Sensation! Nun wollte es auch David Lama wissen...

Nach zwei gescheiterten Versuchen im Herbst 2008 und Frühling 2009 am Monte Brento unweit vom Gardasee gelang es nun dem Mammut Proteam Athlet David Lama am 25. Mai 2010 eine der anspruchsvollsten Mehrseillängenrouten, die jemals geklettert wurde, frei zu durchsteigen. David und sein Partner Jorg waren sich von Anfang an sicher, dass es machbar ist. Doch die Kletterprofis kamen an ihre Grenzen!


Lesen Sie hier den Bericht von David über den erfolgreichen Durchstiegsversuch:

Extrembergsteiger Robert Jasper, Bergführer Jörn Heller und Bergfotograf Ralf Gantzhorn gelang Anfang April die Erstbesteigung der Nordwand des Monte Sarmiento, dem „weißem Bergriesen von Feuerland“.

Von Robert Jasper

Am Ende der Welt, noch südlich der Magellanstraße, steht ein Berg, der bereits Charles Darwin als das „erhabenste Schauspiel Feuerlands“ in seinen Bann zog: Der Monte Sarmiento. Weit von der nächsten menschlichen Ansiedlung entfernt und nur mit dem Schiff zu erreichen, hüllt sich der Berg meist in dicke Wolken, die berüchtigten „roaring fourties“ mit ihren Stürmen und schlechten Wetter vereitelten schon so manchen Besteigungs-Versuch.
Albert Leichtfried und Benedikt Purner gelingt im Gasteiner Anlauftal mit „Centercourt" WI7+ eine der schwierigsten, reinen Eislinien der Gegenwart

Nachdem wir am Mittwoch die beiden Klassiker „Supervisor" 270m, WI6 und „Seidenraupe Direkt" 200m, WI5 geklettert waren, blieben unsere Blicke immer wieder an der hauchdünnen Glasur hängen die zwischen den Hans Zlöbl-Testpieces „Rodeo" und „Land under" durch die Arena zieht - unser Match für den nächsten Tag stand fest.

salewa_204_85Sie waren die Ersten! Roger Schäli und Simon Gietl aus dem SALEWA alpineXtrem Team haben soeben eine eindrucksvolle Erstbegehung an der Poincenot Nordwand in Patagonien realisiert. Die beiden Extrembergsteiger taufen die neue Route FÜHLE DICH STARK ABER NICHT UNSTERBLICH. Die Fakten: 600m in vier Tagen - Alpinstil durch die immense Bigwall, bewertet A3+, 6c, M5.


Die extrem anspruchsvolle Route folgt am Anfang der Whilliams Rampe bis sie dann senkrecht in die große Wand der Poincenot führt. Drei kombinierte Seillängen führen auf die exponierte Kanzel, wo das Zelt der beiden Athleten gerade so Platz fand...

marmot_204_85Albert Leichtfried erschließt unglaubliches Felspotential auf der größten Mittelmeerinsel.


Schon vor knapp einem Jahr, mitten im letzten eisigen Winter, fielen mir bei einer ausgedehnten Internet-Surferei einige spektakuläre Bilder von sonnigen Felsen in Sizilien auf. Wenig später erschien der neue Sizilien-Kletterführer „Di roccia di sole" und mein Interesse an einer genaueren Betrachtung wurde weiter erhöht. Bereits wenige Tage nach der letzten winterlichen Aktion saßen Vroni, Mira und ich auf der Fähre in Richtung Palermo. Bei angenehmen Temperaturen, wunderschöner Frühlingslandschaft und perfektem Fels verbrachten wir zwei relaxte Wochen im sonnigen Süden. Eines war mir damals schon klar, das unglaubliche Felspotential im Nordwesten der Insel würde es auf alle Fälle wert sein wiederzukommen.

dynafit_204_85Wie jedes Jahr um diese Zeit ging es auch dieses Jahr wieder auf die Dresdner Hütte um ein schönes Wochenende mit Dynafit zu erleben. Die Anfahrt von Marktoberdorf aus verlief recht problemlos und war nach gut zwei Stunden geschafft. An der Talstation der Stubaier Gletscherbahn hat uns dann Simone von Dynafit mit strahlenden Augen erwartet und drückte jedem eine Bergfahrt-Karte in die Hand und wies uns kurzer Hand über die folgenden Programmpunkte ein. Auf der Dresdner Hütte angekommen, wurden schnell die Zimmer bezogen um anschließend das Testmaterial in Augenschein zu nehmen und zu probieren. Getestet wurden von uns wie schon immer Tourenschuhe, welche wir auch im Laden verkaufen um nicht nur mit theoretischem Wissen zu glänzen. Dann kam die Qual der Wahl. Alle Ski von Dynafit waren zum Testen schön einzeln aufgereiht und jeder durfte sich ein Paar für das Wochenende aussuchen. Auch diesmal entschieden wir uns für ein Modell welches wir auch im Laden haben und nahmen, da es frisch geschneit hatte, den Mustagh Ata. Die Ski wurden vom Max auf unsere Schuhe eingestellt und kamen dann in den warmen Skiraum.

marmot_204_85Manchmal lohnt sich´s nochmal etwas genauer hinzuschauen – dachte sich Markus Bock, als er sich letzten Herbst die erste Wiederholung von „Kawaschuwu" 8c+ sicherte, ein altes Projekt von Andy Hofmann, welches dieser an Manuel Brunn abgegeben hatte und im Herbst 2008 erstbeging.


Doch fangen wir am Anfang an:


Wieder einmal war es Milan Sykora, der Anfang der 90er Visionsarbeit leistete und eine Linie durch die steilste Stelle der „Grünen Hölle" im Frankenjura einbohrte.


Nach einiger Zeit gab Milan die Linie an Andy Hofmann ab, welcher Mitte bis Ende der 90er einige Jahre intensiv versuchte die Tour zu knacken, jedoch ohne den originalen geraden Einstieg zu wählen, sondern über die benachbarte Route „Spiderman" einsteigend. Andy scheiterte nur denkbar knapp am letzten schweren Zug (auf den kommen wir später noch einmal zu sprechen) und trat Anfang 2000 das Projekt an seinen Freund Manuel Brunn ab.

Heute ist ein weiterer Urlaubsgruß eingeflogen und wir möchten uns auch diesmal recht herzlich dafür bedanken. Wir hoffen die Moskitonetze halten Ihnen noch lange die Treue.
Man freut sich doch immer wieder, wenn das Material hält was es verspricht und man positives Feedback vom Kunden erhält. Vielen Dank für die Karte!
Seit sechs Jahren lässt uns dieses Projekt am Eiger nicht mehr los. Immer wieder stiegen Roger Schaeli, mein Schweizer Kletterpartner und ich über den Wandvorbau zu den ges- chichtsträchtigen Seillängen des Schwierigen Risses und der Roten Fluh hinauf.

Die Rote Fluh ist der abweisendste und steilste Wandbereich der gesamten Eiger Nordwand. Unser Ziel war es, die Japaner-Diretissima frei zu klettern. Wir haben es nun, auf den Monat genau zum 40 jährigen Jubiläum der 1969 eröffneten Route endlich geschafft.

28. August 2009: Es ist recht warm für die Eigerwand, etwas über Null Grad. In der Roten Fluh sind schwarze Schmelzwasser-Streifen zu erkennen, genau da wo wir hinauf müssen. Sehr schlechte, rutschige Verhältnisse zum klettern. Ob wir heute bei diesen Verhältnissen diese klettertechnische Schlüsselstelle der Eigerwand frei meistern können wissen wir nicht.

Stefan_Brasilien_Text-150x150[1]Es ist der größte Monolith Südamerikas. Ein Stein, der aus einem Stück besteht. Mächtig erhebt sich der Piedra Riscada aus den Tälern von Minas Gerais in Brasilien und überragt die umliegenden Granitdome der Region um ein Vielfaches. Senkrecht und überhängend ragen die Wände bis zu 1.200 Meter in den brasilianischen Himmel. Selbst erfahrene Kletterer hielten die steilsten Wandabbrüche der Piedra Riscada für unkletterbar. Stefan Glowacz hat diese Annahme jetzt widerlegt. Zusammen mit Holger Heuber, dem Brasilianer Edemilson Padiha, dem Argentinier Horacio Gratton und dem Fotografen Klaus Fengler gelang ihm zwischen dem 08. und 20. Juli die Erstbegehung im steilsten Wandabschnitt des Piedra Riscada. Zehn Tage benötigte Stefan Glowacz und sein Team um dieses 800 Meter hohe Bollwerk frei zu klettern.

Innerhalb von 3 Tagen, vom 13.-16. August 1979 kletterten Michel Piola und Gerard Hopfgartner die damals mit AS A2, A3 bewertete Route „les portes du chaos“ in der Eigernordwand. Und auf das Datum genau, 30 Jahre später, gelang Roger Schäli, Mitglied des SALEWA alpineXtrem Team, zusammen mit seinem Bergführerkollegen Bernd Rathmayer, die wohl erste freie Begehung dieser Route.

Noch unentschlossen, welche Route sie denn nun klettern wollen, war beim Einstieg jedoch eines klar: „unter uns der ganze Vorbau mit seinen Geröllhalden, über uns senkrechter bis überhängender Eigerkalk“. Magic Mushroom oder les portes du chaos schwirrte in ihren Köpfen rum. Und so wurde einfach mal los geklettert, denn die ersten Seillängen der beiden ...
Endlich war es mal wieder so weit, ein Teil des Outdoortrends-Team hat sich auf den Weg gemacht und einige Tests der Produkte durchgeführt. Zum Einsatz kamen Schlafsäcke von Yeti – VIB 900, Biwaksack von Ortovox – Gemini Double, Zelt von Tatonka – Alaska 3, Schneeschuhe von TSL und Inook, Rucksäcke von Tatonka und Deuter, Lawinenschaufel von Black Diamond und Kocher von Markill und Trangia.

Ziel des Ausflugs war ein Winterbiwak auf dem Schönkahler 1.688m (Zöblen, Tannheimer Tal). Nach Ladenschluss haben wir das Auto des Chefs mit allem möglichen Zeug was man so Brauchen könnte voll gepackt und sind Richtung Alpen gedüst. 25 min später standen wir auf dem Parkplatz und haben den Inhalt vom Kofferraum auf drei unterschiedlich große Rucksäcke verteilt. Das eine oder andere Teil wurde dann aus Platzgründen im Auto gelassen. Dank des perfekten Wetters verging der Aufstieg wie im Flug und so konnten wir schon nach ...

marmot_204_85An einem perfekten Herbsttag Anfang Oktober gelang Marmot Pro Sarah Seeger mit „Steinbock" ihre erste 8c. Damit ist Sarah auch die erste Frau, der dieser Grad im Frankenjura gelang.


„Steinbock" verläuft durch ein eindrucksvolles Dach und überrascht zunächst mit relativ guten Griffen. Aufgrund der Steilheit gibt es jedoch keine echte Ruheposition, sodass die rund 22 Züge vor allem Kraftausdauer und Körperspannung erfordern.


Die Tour beginnt mit einigen Schnappern an Auflegern, Löchern und Zangen, der gesamte untere Teil liegt ungefähr im Bereich 7c. Danach folgen athletische Züge ins Dach, in dessen Mitte sich die Crux an einem schlitzartigen ...

Am 15.07.2008 wurde ja bekanntlich der Salewa-Klettersteig in Bad Hindelang eröffnet. Gestern wurde die Idee geboren, ihn mal auszutesten und das ganze bereits heute. Nur wann sollte man das machen? Zum einen könnte es abends nach der Arbeit zu spät werden und vor allem auch zu warm. Also wurde beschlossen um 04:00 Uhr in der Früh in Marktoberdorf abzufahren um rechtzeitig zur Ladenöffnung um 09:00 Uhr wieder zurück zu sein.
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