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Schneehöhlentour im Kleinwalsertal

DSC_0056-300x200[1]Nachdem wir in den letzten Jahren mehrmals in kleineren Gruppen aufgebrochen sind, um ein Wochenende, fernab von Menschen, Straßenlärm und Handyempfang, auf dem Berg im selbst gebautem Iglu bzw. in Schneehöhlen zu verbringen, sind unsere Freunde immer neugieriger geworden.

Ist das nicht zu kalt und unbequem? Warum machen die das so oft? Dauert das nicht ewig mit dem Bauen? Finden wir wirklich spontan einen Schlafplatz? Ist so eine Schneehöhle richtig stabil?

Also haben wir diesmal einige unserer Freunde zu der nächsten Schneehöhlen Tour eingeladen. Und siehe da: 13!! Leute waren wir diesmal. Das hatten wir allerdings nicht erwartet. Mit so einer großen Gruppe musste der Schlafplatz zumindest vorab grob ausgesucht werden. Es wurde dann das Kleinwalsertal in der Nähe des Hohen Ifen. Ein Gebiet, in dem wir uns bereits gut auskannte.

DSC_0202-300x200[1]Samstagnachmittag ging es also los. Karawanenfeeling inklusive. Zwischen zwei Wildschutzgebieten aufgestiegen, haben wir unser Lager knapp über der Waldgrenze nach ca. zwei Stunden Aufstieg aufgeschlagen. Da wir diesmal zusätzlich Feuerholz für ein Lagerfeuer mit hochgetragen und –zogen haben ging der Aufstieg (ca. 650 Hm) eher gemütlich voran.

Bei 1,50 bis 2 Meter Schneetiefe (perfekt komprimierter Schnee) war schnell der Boden freigelegt und die Schneehöhlen aufgeschüttet und ausgegraben. Die erste Höhle (von erfahrenen Bauern) war bereits nach knapp einer Stunde fertig. Auch die Neulinge haben sich wacker geschlagen, nachdem wir uns gegenseitig immer wieder mit Tee und Schokoriegeln motiviert haben! So waren nach 3 Stunden alle 6 Schneehöhlen, die Grillstelle, sowie die beiden Kochgelegenheiten fertig errichtet.

Der Abend wurde dann mit ununterbrochener Teeproduktion, Käsefondue kochen und Würstchen über dem Lagerfeuer grillen, verbracht. Bei ca. 0° Außentemperatur hatten wir einen so luxuriösen Komfort auch noch nie, aber wenn schon mal so viele Freunde dabei sind, soll es ja Lust auf mehr machen.

Am nächsten Tag wurde das Wetter für ein paar Rodeleinheiten, Schneemann bauen und Spaltenbergungstraining genutzt, bevor gegen 14 Uhr ins Tal abgefahren bzw. abgestiegen worden ist.