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Alles im Griff - der perfekte Stock für Wandern, Trekking & Co.

Vor ein paar Jahren wurde der Stock beim Wandern noch belächelt - heute sieht man fast jeden Wanderer mit Stock und das zurecht. Sie entlasten die Kniegelenke, sorgen bergauf für mehr Vortrieb, die Arme arbeiten jetzt mit, die Stöcke geben Halt und helfen Stürze zu vermeiden. Das ist Grund genug um beim Trekking auf Stöcke zurückzugreifen, wie es mittlerweile auch weltklasse Trailrunner machen. LEKI_Trail-Running_-C-Claudia-Ziegler_2017_16

Um den Überblick bei der wahnsinnig großen Auswahl zu behalten, haben wir für euch ein paar Punkte aufgeführt, die die Entscheidung erleichtern und helfen herauszufinden, welcher Stock der Richtige für Dich ist. entlasten die Kniegelenke, sorgen bergauf für mehr Vortrieb, die Arme arbeiten jetzt mit, die Stöcke geben Halt und helfen Stürze zu vermeiden. Das ist Grund genug um beim Trekking auf Stöcke zurückzugreifen, wie es mittlerweile auch weltklasse Trailrunner machen.

 Die Materialfrage: Stöcke aus Aluminium oder Carbon?

Aluminium bietet hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu einem günstigen Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier definitiv gegeben.
Nachteil der Aluminiumstöcke: Sie verbiegen bei extremer Belastung und sind schwerer als Carbonstöcke. Zudem schwingen sie beim Aufprall etwas stärker als Carbonstöcke.

Carbon dagegen ist ein sehr leichtes Material, das durch die Steifheit Schwingungen stark reduziert und die Vibration extrem reduziert.
Der Nachteil: Es besteht die Gefahr eines Bruches bei sehr hoher Belastung. Preislich liegen Carbonstöcke im Gegensatz zu Aluminiumstöcke recht hoch.

Faltstock oder Teleskopstock?

Der Faltstock ist das Richtige für dich, wenn das Packmaß und das Gewicht eine sehr große Rolle spielen. Durch die Einfachheit des Aufbaus der Stöcke wird auf viele Kleinteile verzichtet, die den Stock sehr leicht machen. Verstaut wird der Faltstock durch sein geringes Packmaß meist im Rucksack selbst.

Die Vorteile des Teleskopstocks: Der Stock kann auch gut mit Handschuhen auseinandergeschoben und befestigt werden. Sollten Teile am Stock defekt sein, ist es hier oft relativ einfach die defekten Teile auszutauschen. Zudem sind die Stockhalterungen am Rucksack meist für Teleskopstöcke ausgerichtet.

Stöcke mit oder ohne Dämpfung? (Antishock)

Hier gehen die Meinungen auseinander. Wir empfehlen für längere Touren und Touren auf Teer/Asphalt Stöcke mit Dämpfung. Durch die Dämpfung werden die Handgelenke und Ellenbogen geschützt. 

Je alpiner die Tour wird, desto mehr raten wir von Dämpfungen ab. Im steileren Gelände sorgt die Vibration eher für Unsicherheit.

Nicht zu unterschätzen: Der Griff 

Die Griffe sollten nicht unbeachtet bleiben, schließlich sollte die einzige Verbindung zum Stock so angenehm wie möglich beschaffen sein.
Die Griffe kann man generell unter drei Kategorien einteilen: Kunststoff-, Kork- und Schaumgriffe.

Von Kunststoffgriffen raten wir eher ab, sie sind meist bei billigen Modellen zu finden. Hier wird der Schweiß nicht abgeleitet und durch den Kunststoff die Schweißproduktion eher angeregt.

Schaumgriffe hingegen sind sehr zu empfehlen, sie sind atmungsaktiv, leicht und absorbieren den Schweiß.

Auch mit Korkgriffen bist Du richtig aufgestellt. Sie absorbieren den Schweiß, was die Griffigkeit verbessert. Und wenn es einmal kälter wird, wärmt der Korkgriff.

Der passende Teller und die richtige Spitze: 

Generell sind die Teller und Spitzen bei Stöcken einfach auszutauschen. Welcher Teller und welche Spitze der/die Richtige ist, kommt darauf an, was man vorhat.
Generell empfehlen wir bei Teer/Asphalt die Spitzen mit Gummipuffern zu versehen. Einerseits um die Spitzen zu schützen, andererseits um den Aufprall etwas abzudämpfen.

Bei Winterrouten sind große Teller zu empfehlen, um das Einsinken im Schnee zu verhindern und um einen besseren Halt zu garantieren.

Bei Wandertouren sind kleinere Teller zu empfehlen, die das Rutschen in tiefe Felsrisse oder der Erde verhindern.

Wie stelle ich meinen Stock richtig ein? 

Und um die allseits beliebte Frage zu beantworten, welche Stocklänge die Richtige ist, verweisen wir auf folgenden Beitrag: Die optimale Stocklänge