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Bei Climb! im Test: Sicherungsgeräte

In der Ausgabe vier 2010 hat die Zeitschrift Climb zahlreiche Sicherungsgeräte näher unter die Lupe genommen und getestet. Angeschaut hat sich die Redaktion:

Halbautomaten:

  • Petzl Grigri
  • Petzl Grigri 2
  • Edelrid Eddy
  • Trango Cinch

Autotubes:

  • Edelrid Zap-O-Mat
  • Climbing Technology Click-Up
  • Mammut Smart

Tubes:

  • Petzl Verso
  • AustriAlpin Groovy Tube
  • Edelrid Jul
  • Mammut Vader Light
  • Black Diamond ATC Sport

Alle gesichteten Geräte sind vom TÜV freigegeben und es musste keine Materialtest durchgeführt werden. Die Tests beschränkten sich somit einzig und alleine auf die Handhabung. Dabei wurde auch die Meinung von Kletterern eingeholt, welche während der Tests in Hallen und Klettergärten die Geräte zum Sichern bekommen haben. Die dabei gewonnenen Beobachtungen flossen mit in die eigenen Bewertungen ein und rundeten den Test ab.

ClickUp-150x150Click Up von Climbing Technology

Im Test selbst konnten manch bekannte und auch neue Möglichkeiten einer Fehlbedienung nachvollzogen werden. Teilweise wurden auch Stürze mit entsprechender Hintersicherung simuliert. Mit den Kletterseilen Edelrid Harrier (10 mm) und Beal Joker (9,1 mm) sowie einer Reepschnur mit 7 mm Durchmesser wurden die Bremsstärken der Tubes miteinander vergleichbar gemacht. Dazu wurden verschiedene Hängeversuche mit den zuvor genannten Seilen bzw. der Reepschnur durchgeführt.

Das Testfazit im Überblick:

Das Sichern mit Halbautomaten muss ebenso erlernt werden wie jede andere Sicherungsmethode. Dabei zeigten die vier getesteten Geräte alle Stärken, aber auch Schwächen. Der Klassiker (Petzl Grigri) wurde durch einen verbesserten Grigri 2 von Petzl ersetzt, welcher dank neuer Form mit einem erleichterten und besser kontrollierbaren Ablassen sowie besseren Handling bei der Vorstiegssicherung daherkommt. Aber auch der „normale“ Grigri leistet nach wie vor zuverlässige Dienste. Beim Eddy von Edelrid wurde angemerkt, dass bei diesem das Seil genau anders herum eingelegt wird als bei den restlichen Geräten. Positiv auch in unseren Augen ist die „Panikbremse“, welche auch einem versehentlichen Durchziehen des Ablasshebels noch abbremst. Negativ viel hingegen die gewöhnungsbedürftige Vorstiegssicherung auf, ebenso wie das Haken bei dickeren Seilen. Das Trango Cinch ist etwas für absolute Profis, hier kann das Seil bei falscher Handhabung schnell ungebremst durchlaufen.

Smart_black_red_bild1-150x150Mammut Smart

Die Autotubes lassen sich nach ein wenig Übung gut bedienen, mit älteren und dickeren Seilen haken alle Geräte ein wenig. Das Edelrid Zap-O-Mat unterstützt bei richtiger Handhabung und Funktionskontrolle die Handkraft ordentlich, hervorgehoben wurde auch die große Bandbreite an zu verwendenen Seilen.

Bei den Tubes gab es im Allgemeinen nicht viel auszusetzen. Alle sind leicht und einfach zu bedienen. Beim Edelrid Jul sollte man auf das richtige Einlagen des Seils achten, damit die richtige und zum Seil passende Bremsstufe genutzt werden kann.

Den vollständigen Test gibt es in der aktuellen Climb! (Quelle: Climb! Ausgabe 04/2010 ab Seite 32)