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Testbericht Yeti Tension Mummy 500

Photo_25-09-2016_19_41_541-300x225[1]Auf Anfrage bei Yeti habe ich für diesen Herbst einen Testschlafsack erhalten. Getestet habe ich den Yeti Tension Mummy 500 an einem Herbstwochenende auf knapp 2.000 m bei ca. +4 Grad. Da kein Niederschlag zu erwarten war, sind wir ohne Zelt aufgebrochen und haben nur ein Tarp mitgenommen.

Schon beim Einpacken in den Kompressionspacksack die erste Überraschung: das Packmaß ist super für einen Schlafsack mit +3 Grad Komforttemperatur. Das Außenmaterial fühlt sich sehr angenehm und hochwertig an. Das Gefühl wurde dann beim Hineinschlüpfen später am Abend bestätigt. Der leichte Schlafsack fühlt sich äußerst angenehm auf der Haut an und es dauerte auch nur wenige Augenblicke bis es richtig warm wurde. Getestet habe ich übrigens mit Boxershort und kurzem T-Shirt. Dass der Schlafsack keinen Wärmekragen besitzt hat mich bei diesen Temperaturen nicht gestört. Auch der Reisverschluss hat mich aufgrund seiner Leichtgängigkeit überzeugt. Es gab kein lästiges Hängenbleiben im Material.

DSC_0463-300x200[1]Am frühen Morgen wurden wir dann von Windgeschwindigkeiten mit ca. 20 – 25 km/h überrascht. Da wir kein Zelt dabei hatten, wurde es dann doch etwas frischer im Schlafsack. Aber mit einer langen Hose die ich angezogen habe und einer dünnen Daunenjacke die ich einfach noch über den Schlafsack legte, wurde mir schnell wieder warm.

Fazit

Ein überaus gelungener Schlafsack, bei dem es mir schwer fällt ihn an den Hersteller zurück zu schicken. Lediglich der Kompressionspacksack hätte etwas größer sein können, um sich Zeit und „Gestopfe“ zu sparen. Wer es etwas komfortabler mag, der sollte zu der Comfort oder sogar zu der Brick Version greifen. Bei diesen haben Schulter, Hüfte und Beine etwas bzw. deutlich mehr Platz. Da die Yeti Produkte auch noch Made in Germany sind, gibt es von mir eine KLARE KAUFEMPFEHLUNG!

P.S. Am Morgen wurden wir dann mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt und konnten einen wunderschönen Flug ins Tal genießen.