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David Lama realisiert zwei schwierige Alpinprojekte

david_lama_alpine_projects_thumbnail[1]In einer kurzen Weltcup-Pause realisiert der Mammut Proteam Athlet David Lama die zwei schwierigen Alpinrouten "Bellavista" in den Dolomiten und die "Voie Petit" am Grand Capucin bei Chamonix. David reiht sich so in die Reihe der grossen Alpinbergsteiger ein. Alex Huber meisterte in den Jahren 2000 und 2001 die Erstbegehung sowie die erste frei gekletterte Route durch das weit ausladende Zinnendach. Es war eine Sensation! Nun wollte es auch David Lama wissen...

Bellavista

Vor rund drei Wochen ist David Lama zusammen mit seinem Kletterkollegen, dem Ostitiroler Peter Ortner, in die Route "Bellavista" mit dem Schwierigkeitsgrad 8c eingestiegen. Bereits die erste Seillänge hatte es in sich. Es ist eine recht anspruchsvolle 7b, in der man besser nicht stürzt. Bis zur Schlüsselstelle in der sechsten Seillänge ging alles gut. Nach einer rund zehn Meter langen Querung über einen feinen Riss griff David beim entscheidenden Zug daneben und schon hing er im Seil. Abseilen war angesagt!

Genau eine Woche später stieg David erneut in das grosse Dach der westlichen Zinne ein. Der Fels war diesmal extrem kalt und die Finger wurden nur langsam wärmer. Trotzdem meisterte David gleich auf Anhieb die 8c Seillänge, die ihm beim ersten Versuch zum Verhängnis geworden war. Die letzten 400 Meter waren nicht mehr ganz so schwierig dafür sehr nass. Aber David wich den feuchten Stellen geschickt aus und kletterte ohne weitere Probleme bis zum Gipfel.

Voie Petit

Das nächste Ziel, das David Lama ansteuerte, war die "Voie Petit" auf den 3838 Meter hohen Grand Capucin bei Chamonix. Es ist erst wenigen Seilschaften gelungen diese Route frei zu klettern. David und sein Partner Daniel Steurer machten sich am 30. Juni 2010 auf den Weg. Vom Aiguille du Midi ging es über das Vallée Blanche und den Glacier du Geant zum Einstieg. Nach den ersten vier Seillängen kam die herausfordernde fünfte Länge mit einer Schwierigkeit von 8b. David versuchte sein Glück, kannte aber die richtige Griffkombination nicht und fiel beim letzten schweren Zug. Danach wurde das Projekt auf den nächsten Tag verschoben.

Um 6 Uhr in der Früh ging es für David und Daniel erneut los. Die erste Seillänge noch mit den Bergschuhen geklettert, wechselte David anschliessend auf die viel präziseren Kletterschuhe. Doch schnell wurde klar, was das Problem mit den kleinen Wettkampfschuhen war - die Füsse schmerzten! Doch David biss sich durch und konnte einen zweiten hervorragenden Gipfelerfolg innert weniger Tage feiern.

Quelle (Text und Bild): http://www.mammut.ch/de/100708_david_lama_alpine_projects.html