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Stammtisch

Hike & Fly in Nepal

Wenn bei uns das Wetter zu kalt und unbeständig ist, man aber nicht aufs Gleitschirmfliegen verzichten will, muss man auf die andere Seite Erdkugel ausweichen. Nach kurzer Besprechung aller möglichen Reiseziele haben wir uns schnell mit unseren Freunden auf Nepal geeignet.
Letztes Wochenende war unser Christian bei Camp zur Firmenbesichtigung in Premana, einem kleinen Dorf auf über 1000 Meter oberhalb des Comer Sees. Seit 1889 befindet sich der Familienbetrieb in diesem Dorf. Durch die Infrastruktur und die damit entstehenden Probleme stellt sich die Frage, warum eine Firma an diesem Standort festhält. Es geht um Verantwortung, viele kleine Familienbetriebe sind mittlerweile in die Produktion mit integriert. Auch würden bei einem Umzug viele Fachkräfte verloren gehen, die teilweise in zweiter und dritter Generation bei Camp arbeiten.

Von immer größerer Beliebtheit ist das Klettersteiggehen. Gerade deshalb, weil es keinen Partner braucht, eine gute Absicherung verspricht und in jeder Schwierigkeit "geklettert" werden kann. Für die Absicherung haben sich seit Jahren die Klettersteigsets etabliert, welche aber durch viele Rückrufaktionen für Unsicherheiten gesorgt haben. Daher wurde schon letztes Jahr über eine Norm diskutiert, die Hersteller haben bereits auf der letzten Outdoor-Messe ihre neuen Sets vorgestellt und nun ist es soweit: die neue Norm ist in Kraft getreten. Was sich geändert hat und worauf man achten sollte, haben wir nachstehend zusammengefasst.
Der Helium 600 von Mountain Equipment zählt mit seinen 1070 g zu den Leichtgewichten. Der Komfortbereich ist mit -1° Grad angegeben.

Beim Schlafsack ist eine Aufbewahrungshülle dabei, die sich gut händeln lässt. Der eigentliche Packsack ist allerdings nicht so praktisch, da man den Schlafsack so nicht komprimieren kann und somit das Packmaß für das Gewicht relativ groß ist.

DSC05952-300x225[1]Eigentlich braucht dieses Gerät keinen Test, da es auf dem Markt weit verbreitet ist. Aber - zu Recht?


Getestet habe ich es in reinem Eis in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Verhältnisse waren unterschiedlich, mal spröde, mal butterweich...


Was mich am meisten begeistert hat, ist die das präzise Schlagverhalten und die extrem scharfe Haue (im Neuzustand versteht sich). So macht das Klettern auch bei Betoneis noch Spaß :-). Ebenso gut gefallen hat mir der Fingersporn, den man je nach Handgröße einfach verstellen kann. Auch die Ösen oben am Gerät sind super, um es am Eisklipper zu befestigen. Das geht problemlos mit einer Hand, was sehr vorteilhaft ist (gerade bei wechselndem Gelände)!

IMG_2055-300x200[1]Eigentlich stand Chamonix auf dem Plan, nachdem wir aber nur vier Tage Zeit hatten und die Lawinenlage in den Westalpen nach wie vor angespannt war, entschieden wir uns dagegen. Letztendlich wussten wir bis zum Schluss nicht, wo es hingehen soll, die Wettervorhersage hätte kaum besser sein können und wir wollten die vier Tage möglichst gut nützen. So sind wir dann erst einmal Richtung Pitztal gefahren und hielten uns zwei Tage an der Kaunergrathütte auf. Der ursprüngliche Plan war u.a. die Watzespitze über den Eisweg, was aber aufgrund von einem Serac für uns nicht in Frage kam (da hatten wir im Juni 2015 einen großen Schutzengel: http://www.tageszeitung.it/2015/06/04/lawinenunglueck-in-pfitsch/). Nach so einem Erlebnis braucht man das nicht noch einmal und so entschieden wir uns dagegen. Deshalb ging es "nur" auf den Schwabenkopf, was aber ein ebenso schöner und wenig begangener Gipfel ist.

Photo_25-09-2016_19_41_541-300x225[1]Auf Anfrage bei Yeti habe ich für diesen Herbst einen Testschlafsack erhalten. Getestet habe ich den Yeti Tension Mummy 500 an einem Herbstwochenende auf knapp 2.000 m bei ca. +4 Grad. Da kein Niederschlag zu erwarten war, sind wir ohne Zelt aufgebrochen und haben nur ein Tarp mitgenommen.


Schon beim Einpacken in den Kompressionspacksack die erste Überraschung: das Packmaß ist super für einen Schlafsack mit +3 Grad Komforttemperatur. Das Außenmaterial fühlt sich sehr angenehm und hochwertig an. Das Gefühl wurde dann beim Hineinschlüpfen später am Abend bestätigt. Der leichte Schlafsack fühlt sich äußerst angenehm auf der Haut an und es dauerte auch nur wenige Augenblicke bis es richtig warm wurde. Getestet habe ich übrigens mit Boxershort und kurzem T-Shirt. Dass der Schlafsack keinen Wärmekragen besitzt hat mich bei diesen Temperaturen nicht gestört. Auch der Reisverschluss hat mich aufgrund seiner Leichtgängigkeit überzeugt. Es gab kein lästiges Hängenbleiben im Material.

Der Manaslu 55 hat unzählige Taschen, Befestigungs- und Verstaumöglichkeiten: Angefangen von zwei Deckeltaschen, zwei Taschen an den Hüftflossen (diese sind sehr geräumig), ein großes Hauptfach mit einem herausnehmbaren Bodenfach, zwei Seitentaschen, ein Netzaußenfach, ein umlaufender RV, ein verstellbares Rückensystem bis hin zur Regenhülle und der Stockhalterung. Hier fehlt es also an nichts. Die Bedienung der genannten Fächer ist optimal, nur die Kordelverschluss ist etwas Old-School und nicht unbedingt zeitgemäß. Seinen Zwecke erfüllt er aber genauso. Der Kompressionsriemen an der Seite ist leider so kurz, dass man z.B. keine Matte oder etwas ähnliches befestigen könnte. Was sich als sehr praktisch erwiesen hat, war der Reißverschluss, der an der Vorderseite verläuft, um in das Hauptfach zu gelangen. So muss man nicht immer von oben anfangen zu gruschteln.

IMG_1827-300x200[1]Der erste Eindruck war sehr positiv: mit nur 1,9 kg punktet das 2 Personen Zelt gleich zu Beginn. Ebenso das Packmaß ist relativ klein und im Rucksack gut zu verstauen.


Aufbau


Aufgebaut ist es in wenigen Minuten, praktisch ist allerdings, wenn man zu zweit ist. Ein kleiner Nachteil von Tunnelzelten generell: man muss sie zwangsweise abspannen, sonst stehen sie nicht. Auch der Platz für das Zelt sollte fix sein, sonst muss man es erst wieder abbauen, um es woanders hinstellen zu können. Hier braucht man also immer einen weichen Untergrund. Die Abspannmöglichkeiten sind aber bis ins kleinste Details durchdacht und auch die Heringe sind trotz des geringen Gewichts super zu bedienen.

Ein so beeindruckender Grat, einer der ganz großen Klassiker im Allgäu. Da muss man irgendwann einmal hoch. Irgendwann. Aber warum eigentlich nicht jetzt? Nachdem wir die letzten Wochen schon den ein oder anderen Klassiker "abgearbeitet" haben, stand der Rädlergrat noch auf der Liste. Nur hat man vor diesem auch großen Respekt - und das mit gutem Recht! Wir haben uns alle Infos eingeholt, die Berichte gelesen und Topos angeschaut. All zu viele Begehungen gibt es ja nicht.

P1010956-768x512-m250xm250Nachdem in der letzten Zeit die Allgäu-Klassiker auf dem Programm standen, musste natürlich auch der Krottenspitzengrat ins Auge gefasst werden. Gesagt, getan. Stabiles Wetter, warme Temperaturen und viel Motivation, um die lange, alpine Tour zu planen.


Planung


Wir haben uns die wenigen Berichte und ein Topo ausgedruckt, Material (2x 60 Meter Halbseil, mittlere Friends, 4 Exen und ein paar Schlingen, Fahrräder!) gepackt und dann ging es am Samstag um 5:00 Uhr in Oberstdorf los. Zuerst mit dem Rad nach Spielmannsau, ab dort ging es zu Fuß Richtung Kemptener Hütte. Diese lassen wir schnell hinter uns, dutzende Wanderer tümmeln sich bereits auf der Terrasse.


Der Grat

Nachdem diesen Sommer die Westalpen auf dem Plan standen und damit meist längere Wege verbunden sind, war klar: Das Zelt muss leicht sein! Und so kam das Freelite 3 von MSR ins Gepäck!
Einen leichten Rucksack ohne Schnickschnack, ohne unnötige Taschen und Bändel, einfach schlicht und dennoch funktionell. Das wurde gesucht. Bei dem Trade 35 war alles gegeben: leicht, genügend Ausstattung und eine tolle Optik!

Getestet wurde der Rucksack auf Tagestouren mit leichterem Gepäck, sowie beim Biwakieren mit viel Gewicht.

dmm_204_85Nach der Entdeckung einer fehlenden Naht an einem DMM Brenin Gurt während einer Routinekontrolle eines Endbenutzers bittet DMM alle Kunden sowie Endbenutzer im Besitz eines DMM Gurtes eine Sichtkontrolle der strukturellen Nähte ihres Gurtes durchzuführen.


Das Fehlen der Naht wurde an einem Gurt des Modells Brenin entdeckt. Da Herstellung und Qualitätskontrolle des Brenin Gurts mit anderen Gurtmodellen übereinstimmen ist DMM der Meinung als Vorsichtsmaßnahme alle Endbenutzer zu bitten eine Sichtprüfen Ihrer DMM Gurte durchzuführen.

Auch dieses Jahr dürfen wir wieder dabei sein und die EOFT-Karten für Marktoberdorf verkaufen. Es gibt zum Vorjahr eine kleine Änderung: es wird Platzkarten geben und daher startet der Vorverkauf schon jetzt (Vorgabe vom Modeon und dem Veranstalter). Die Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 17 Euro. Letztes Jahr gab es aber an der Abendkasse keine Karten mehr. Es gilt also: Wer zuerst kommt, malt zuerst :-). Einlass ist 19 Uhr, Start ist um 20 Uhr im Modeon Marktoberdorf.
Ein Einfachseil, wie schon der Name sagt, wird immer als Einfachstrang verwendet. Auch hier gibt es mittlerweile unzählige Modelle, die sich in Länge, Durchmesser, Fangstoß, Gewicht und Imprägnierung unterscheiden. Je höher der Mantelanteil (Verhältnis zwischen Seilmantel und -kern), desto langlebiger das Seil. Des weiteren sollte man darauf achten, dass man die richtige Länge wählt. Ein zu kurzes Seil kann lebensgefährlich sein. Für das Hallen- und Sportklettern sollte man sich stets vorher über das entsprechende Gebiet bzw. Halle informieren, damit man weiß, welche Seillänge benötigt wird. Für Einsteiger ist es wichtig, kein zu dünnes Seil zu wählen, da es leichter durch die Sicherungsgeräte läuft und somit können im schlimmsten Fall Stürze nicht gehalten werden. Daher macht ein Seil mit 9,8 Millimeter Durchmesser und einem Mantelanteil von mehr als 45 Prozent Sinn. Für fortgeschrittene Kletterer, die die Sicherungstechniken perfekt beherrschen, empfiehlt sich ein Durchmesser von 9,3 bis 10 mm.

Wer sich heutzutage ein Sicherungsgerät kaufen möchte, steht vor einer riesigen Auswahl und das führt zu großer Verwirrung. Daher haben wir ein paar Zeilen geschrieben, um Euch einen Überblick zu verschaffen.
Daune oder Kunstfaser? Diese Frage stellt sich wahrscheinlich jeder, der sich einen hochwertigen Schlafsack kaufen möchte! Sie ist auch nicht ganz einfach zu beantworten, da beide Füllungsarten Vor- und Nachteile bieten.
Das Petzl Seil Contact ist als dünnes Einfachseil zum Sportklettern konzipiert. Auf eine Imprägnierung verzichtet Petzl, was sich positiv auf den Preis auswirkt und beim Sportklettern auch keine zwingende Voraussetzung ist. Der Mantelanteil von 41%, sowie die sieben Normstürze unterstreichen den Kompromiss aus Gewichtseinsparung, Haltbarkeit, Seilkontrolle und letztendlich auch dem Preis.
Das 9,2 mm starke Kletterseil Petzl Volta ist vor allem als leichtes Seil zum leistungsorientierten Sportklettern konzipiert. Es ist als Einfachseil, Halbseil und Zwillingsseil einsetzbar und eignet sich aufgrund des leichten Gewichts für erfahrene Kletterer, die hohe Ansprüche an ihr Seil stellen.

Handling

Wir haben es nur als Einfachseil getestet und waren begeistert. Schon beim Auspacken waren wir positiv überrascht: keine krangelige Wicklung, wir konnten sofort losklettern, ohne das Seil noch einmal durchziehen zu müssen. Auch beim Sichern überzeugt das Volta: es ist sehr geschmeidig, krangelt nicht und liegt super in der Hand. Wir haben es mit verschiedenen Sicherungsgeräten (Tube, Grigri, Matik) getestet und es hat mit allen super harmoniert. Auch nach mehrmaligem Verwenden war keine Veränderung des Materials festzustellen. Das liegt an der Duratec Dry-Imprägnierung, sie erhöht die Wasser-, Schmutz- und Abriebresistenz. Die Bedienung ist dadurch auch bei Nässe optimal. Mittels einer Ultraschallbeschichtung werden Kern und Mantel fest miteinander verbunden, die Haltbarkeit wird dadurch verlängert und ein Aufplatzen des Seilendes verhindert.
Der erste Eindruck des Osprey Kyte 36: Viele Verstell- und Befestigungsmöglichkeiten

Der Kyte 36 von Osprey ist ein mittelgroßer Wanderrucksack mit einem schlichten Design. Schon auf den ersten Blick fallen die zahlreichen Verstellmöglichkeiten und Befestigungs-Features ins Auge. Es gibt mehrere Fächer und Netztaschen, um alles, was man bei einer Tour benötigt, gut verstauen zu können. Die Schulterträger des Rucksacks besitzen einen atmungsaktiven Stoff und bieten div. Befestigungsmöglichkeiten. Der Rucksack liegt zwar direkt am Rücken an, hat aber mehrere Lüftungslöcher, was eine gute Belüftung verspricht.

blackdiamond_204_85Black Diamond Equipment, Ltd., hat in Zusammenarbeit mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) eine freiwillige Rückrufaktion / Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung gestartet, die einer vorab vom Besitzer durchzuführenden Überprüfung unterliegt. Betroffen sind die Easy Rider und Iron Cruiser Klettersteigsets aufgrund der Möglichkeit defekter Sicherheitsnähte, die zu einer Fehlfunktion oder zu einem vollständigen Versagen des Klettersteigsets führen könnten, was schwere oder tödliche Verletzungen zufolge haben kann.

blackdiamond_204_85Black Diamond Equipment, Ltd., hat in Zusammenarbeit mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) eine freiwillige Rückrufaktion / Aufforderung zur Sicherheitsüberprüfung gestartet, die einer vorab vom Besitzer durchzuführenden Überprüfung unterliegt. Betroffen sind Index Steigklemmen aufgrund der Möglichkeit, dass manche Geräte Herstellungsfehler aufweisen und bei der Verwendung versagen könnten, was schwere oder tödliche Verletzungen zufolge haben kann.

blackdiamond_204_85Black Diamond Equipment, Ltd., hat in Zusammenarbeit mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) eine freiwillige Rückrufaktion /einen Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung gestartet. Betroffen sind Camalots™ und Camalot™ Ultralights (Klemmgeräte mit Zugspannung), aufgrund der Möglichkeit, dass manche Geräte Herstellungsfehler aufweisen und bei der Verwendung versagen könnten, was schwere oder tödliche Verletzungen zufolge haben kann.

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